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Das eine führt zum anderen, wenn eine Sache erst einmal losgetreten ist. Nach den Waffen habe ich jetzt den Schmuck entdeckt, der in die Steampunk-"Ära" passen würde und habe arme Uhrwerke zerlegt, um mich ihres Innenlebens auf eine kreative Art und Weise anzunehmen. Hier könnt Ihr sehen, was daraus bisher geworden ist.

Hasentasche



Ich mache ja sonst nicht viel in Holz - ich bin einfach zu ungeübt, als dass mir die Ergebnisse gefallen würden, doch das hier war wirklich einfach.
Bei dieser Tasche bestehen dee Vorder- und die Rückseite aus Sperrholz, das ich eiförmig zurecht gesägt habe, am Rande gelocht und dann mit einem breiten Lederstreifen vernäht. Da das Holz so weich war, machte das wirklich kaum Mühe. Davor habe ich es mit Acrylfarbe schwarzgrünlich bemalt und lackiert und eine bemalte kleine Blechdose mit einem Lederstreifen aufgesetzt, als Zusatzcompartement (für Hasenfutter, natürlich). Verschlossen wird sie mit aufgeklebten Lederriemen, aus denen auch die Aufhängung mit dem großen Metallring ist. Die "Schrauben", die man auf dem Bild sieht, sind noble Versandtaschenverschlüsse, die mir das Scrapbookingfieber geschenkt hat, das so nette Kleinigkeiten in die Bastelläden spült .-)
Im mit Papier beklebten Inneren der Tasche ist ein entsprechend aufgemachtes Notizbuch, bei dem ich die Front mit Elementen aus Pappe beklebt und diese dann bemalt habe. Jetzt brauche ich nur noch ein passendes Abenteuer, um auch ansehnliche Notizen aufzuzeichnen!


Steampunkbrille



Was braucht man für eine "richtige" Steampunkausrüstung? Genau, eine Brille, in diesem Fall eine umgebaute Schutzbrille aus Metall, Glas und Gummi, die mit Leder beklebt und mit allerlei Uhrwerkteilen ergänzt wurde. Zudem habe ich die Gläser etwas bemalt, damit sie schmutziger wirkten, und Verzierungen in Form von Lederblättern angebracht. Gut ist, dass man immer noch hindurch sehen kann und es trotzdem unbestimmbar technisch und sonderbar ist. Es gibt unglaublich viele Variationen dieser Brillen und einige sehr beeindruckende, künstvolle Werke. Diese hier soll lediglich hübsch sein und das richtige "Gefühl" vermitteln, die Kosten für den Umbau waren zudem gering.

Fünf Mini-Zylinderhütchen für Damen



Die Hütchen-Idee hat sich ein bißchen bei mir festgesetzt und ich habe noch ein paar dieser kleinen Zylinder gebastelt, die man mit Haarklemmen auf der Frisur befestigen und damit seine Pseudo-Viktoriansche Garderobe vervollständigen kann.

Leder-Reisezylinder für Damen



Damit die Dame gut behütet auf Reisen gehen kann, habe ich hier einen kleinen Lederzylinder genäht. Er ist ca. 10 cm hoch und wird mit Hilfe eines Haarreifes getragen. Verziert ist das Hütchen mit Federn, Uhrwerkteilen, Katzenaugenperlen und einem Pseudo-Fahrschein für das Zeppelin "Walpurga III". Mein erster Hut überhaupt und ich bin sehr froh, dass es so gut geklappt hat!

Uhrwerk-Brosche



Sie kann nicht ticken und der Zeiger zeigt auch nirgendwo hin. Doch die Brosche aus Zahnrädern und Metallperlen ist schlicht, sehr metallisch und schön für's Revers oder an einem Hutband.

Steampunk Haarnadel



Diese "Nadel" braucht viele Haare, um einen sicheren Halt zu finden, denn mit ihren fast 30cm Länge und dem nicht unerheblichen Gewicht der Zahnräder, Schmuckteile und Perlen am Kopf ist sie schon ein recht großer Hingucker für die Frisur der Steampunk-Ingenieurin.

Halsband



Ein schlichtes, breites Lederhalsband mit Zahnrad und der organischen Komponente in Form eines Katzenauges. Das Halsband wird hinten geschnürt und hat noch zwei goldene Nieten zur Verzierung.

Zahnradring 1



Ein verzierter Ring aus goldfarbenem Metall mit einem einfachen, hübschen Zahnrad darauf, das gerade so eine massive Fläche hatte, dass man noch gut einen roten Stein unter bringen konnte. Die Mitte des Zahnrades, die "leer" war, habe ich noch mit einer winzigen goldenen Glasperle gefüllt.
Zum Zusammensetzen der Metalle nehme ich einen zwei-Komponenten-Kleber, mit dem ich sehr gute Erfahrungen gemacht habe bisher.

Zahnradring 2



Hier habe ich die Grundidee gleich nochmal aufgegriffen und etwas erweiter, mit zwei "verzahnten" Zahnrädern .-) Ebenfalls anders ist, dass ich hier Mittelstäbe habe stehen lassen, auf die ich, damit der Ring nicht zur Waffe wird und weil es nett aussieht, zwei Glasperlen aus changierendem grünem Glas gesetzt habe, die ich vor Jahren höchstselbst in Prag gekauft habe.
Der goldene Ring ist übrigens Modeschmuck und an und für sich schon sehr hübsch. Ich habe keine "Ringrohlinge" im Bastelladen bekommen und bin letztlich auch ganz froh drüber, denn so sieht der Ring feiner und "steampunkeresker" aus. Für einen Herrenring würde ich jedoch vermutlich eine schlichte Grundlage bevorzugen.
Erste Trageversuche haben ergeben, dass man auch so einen stärker "bezahnradeten" Ring tragen kann, ohne überall hängen zu bleiben oder sich selbst zu verletzen.

Oktopuss Anhänger



Habt Ihr Euch schon die Septipus-Gun unter den Steampunk-Waffen angeschaut? Hier kommt der Schmuck dazu. Mit einem Fangarm-Design, besetzt mit Zahnrädern und Glasperlen an einem schwarzen Satinband. Die Grundform des Anhängers ist aus Fimo, das ich dann bemalt habe, so dass es irgendwie wie dunkles Metall aussieht. Der Vorteil ist, dass sich die Zahnräder ganz hervorragend in das Fimo einsetzen lassen - und so lange niemand den Anhänger anfasst, ist die Illusion nicht schlecht .-) Die Rückseite des Anhängers ist mit schwarzem Leder beklebt, damit es auch nett auf der Haut liegt.
Mittlerweile habe ich auch noch ein Armband dazu gemacht, ebenfalls aus Fimo, was erstaunlich gut funktioniert hat:

Brosche



Dieses Bild von meiner ersten Brosche ist nicht mehr ganz aktuell, denn ich habe die Kette durch ein Organzaband ersetzt und den kleinen Schlüssel durch einen Anhänger aus Metall und Achat (was ich bei Gelegenheit auch nochmal forografieren werde). Die Basis der Brosche ist eine Schmuckscheibe, wie man sie z.B. auf Leder aufnietet, das Zahnrad und das Metallteil mit den Löchern kommt aus einem Wecker. Ein goldgelber Schmuckstein ergänzt das kleine Werk.

Nemo's Pride und Schraubling



Hier sind zwei kleinere Anhänger, der eine nach dem Vorbild vom Oktopuss-Anhänger, nur etwas kleiner und noch etwas "gewundener", der andere mit viel Geschraube und einem Zahnrad ohne Zahnräder (keine Ahnung, wofür das in einer Uhr ist, aber ich mochte den silbernen Kontrast zu dem in gold gebrushten Anhänger). Beide sind aus Fimo mit Metallverzierung und kleinen Glasperlen, an einem schwarzen Satinband.
Nachtrag: "Nemo's Pride" wurde mittlerweile von einer Frau erstanden, die den Anhänger sooo gerne für ihren Sohn haben wollte, dann aber geflissentlich vergessen hat, auch Geld dafür zu überweisen. Das hat meinen guten Glauben in die Welt mal wieder etwas erschüttert und ich wünsche der Frau demnach all das entsprechende Karma, das sie mit dieser Aktion verdient hat :-)